Aldea de San Nicolás im Westen von Gran Canaria

Die Gemeine im Westen von Gran Canaria gelegen, hat eine Oberfläche von 139 km2 und ca. 8.000 Einwohner.

Sie setzt sich aus den Gebieten des Barranco de la Aldea, der von Tejeda zum Meer führt und den Tälern von Tasarte und Tasartico mit dem bekannten Strand von Gui-Gui zusammen.

Kirche von Aldea de San Nicolas

In der vorspanischen Zeit war diese Region von Gran Canaria stark besiedelt. Sie war die wichtigste im Westen von Gran Canaria mit dem Kern in Caserones. Es gab weitere Dörfer über das ganze Tal verbreitet, welche die fruchtbare Erde für die Landwirtschaft nutzten.

Auch der Fischfang war eine wichtige Nahrungsgrundlage der Altkanaren im Gebiet von Aldea de San Nicolas, jedoch nur vom Ufer aus da sie keinen Boote besassen.

Im Tal von La Aldea wurde eine wichtige Obsidian (Vulkanisches Glas) Miene entdeckt. Der Obsidian war ein wichtiger Stein der Ureinwohner von Gran Canaria der zur Herstellung von Werkzeugen, Messer und Waffen (Speerspitzen) gebraucht wurde.

Im Jahre 1352 wurde auf Gran Canaria eine mallorquinische Missionsstation mit 30 Mönchen gegründet. Diese Mönche so sagt man errichteten eine Kapelle zu Ehren von „Aldea de San Nicolás“ die sich wahrscheinlich in einer Höhle bei El Roque befand.

Tasartico, das zur Gemeinde La Aldea gehört, spielte eine wichtige Rolle in der Eroberung von Gran Canaria. In den letzten Monaten der Eroberung fand die historische Schlacht von Ajodar (Tasartico) statt, bei der die Altkanaren den Eroberern noch einmal eine empfindliche Niederlage beibringen konnten. In der Schlacht starben mehr als 200 Armbrustschützen mit ihrem Kapitän Miguel de Mújica durch eine Finte der Kanarios. Einige Chroniken berichten sogar, dass wenn nicht der den Spaniern verbündete Guanarteme von Galdar, Tenesor Semidán, eingegriffen hätte, währe der damalige Gouverneur von Gran Canaria Pedro de Vera mit dem Rest der Truppen vernichtet worden.

In der Folgezeit nach der Eroberung hörte man nicht viel von La Aldea.
Erst im 17 Jhr. beginnt man wieder landwirtschaftliche Kulturen im Tal zu bestellen. Das Land blieb aber auch aufgrund verschiedenen Gebiets und Besitz- Streitigkeiten die bis ins 20 Jhr. andauerten dünn besiedelt.

Altes Haus in Aldea

Heutzutage leben die Bewohner von La Aldea de San Nicolas hauptsächlich von den ausgedehnten Plantagen die überall im Tal zu sehen sind. Es werden vor allem Tomaten angebaut. Außerdem gibt es auch verschiedene tropische Früchte wie Papayas, Mangos, Guayabo, und Avocatos

Eines der ältesten Feste von Gran Canaria wird in La Aldea gefeiert. La Fiestas del Charco in dem das ganze Dorf versucht die das Jahr über gezüchteten Fische in einer Lagune am Meer zu fangen.

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